FF 14-Gil, Final Fantasy XIV-Leveling … und was Du sonst noch so brauchst
Damit Du weißt, wo Du künftig Final Fantasy XIV-Gil finden wirst, FF 14-Powerleveling, Deinen FF XIV-CD-Key und alles andere, was man sich als Final-Fantasy 14-Zubehör so denken kann, hier ein kleiner Werbeblock. Dass wir mit Erscheinen des Spiels FF XIV-Gil (wie gewohnt und selbstverständlich) zum Bestpreis anbieten, dabei absolute Sicherheit und Diskretion bei bestem Service garantieren und dazu noch die schnellsten Gil-Vermittler sind – das dürfte für einen RandyRun-Kunden keine bemerkenswerte Neuigkeit sein. Um Dich ab sofort nicht weiter mit Final Fantasy-Gil, Leveling und Co zu langweilen: im Folgenden eine werbefreie Preview! ;-)
Final Fantasy XIV – eine Preview
Wusstest Du, dass es die Reihe „Final Fantasy“ bereits seit 1987 gibt? Nicht nur in Japan ist sie seitdem ein Dauer-Kassenschlager, auch in den USA und in Europa ist „FF“ aus den Spielecharts nicht mehr fortzudenken – vor allem nicht aus den Charts der Konsolenspiele. Dabei beweist sich „FF“ als äußerst wandlungsfähige Serie, die immer wieder zwischen klassischem „pure Fantasy“ und „Fantasy mit Science Fiction-Elementen“ hin und her pendelt und in schöner Regelmäßigkeit Maßstäbe für das RPG-Genre setzt. Einen frühen Höhepunkt mit über zehn Millionen verkauften Exemplaren weltweit erreichte Final Fantasy VII. Erstmals im Gewand eines Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel (MMORPG) erschien Final Fantasy XI. Nummer XIV wird ebenfalls ein MMORPG sein und in vielerlei Hinsicht an „FF XI“ anschließen. Dieses Spiel wird, davon ist auszugehen, World of Warcraft kommerziell gefährlich werden.
Erste Eindrücke von Eorzea – Hintergrundgeschichte und Trailer
Die Stadtstaaten Eorzeas führten lange Zeit Kriege gegeneinander. Als vor 15 Jahren das Garleanische Kaiserreich aus dem Osten einfiel und den Stadtstaat Ala Mhigo in Schutt und Asche legte, vereinten sich die Bewohner Eorzeas, um dem Eindringling die Stirn zu bieten. Weitere Angriffe blieben jedoch aus und Friede kam über Eorzea. Viele Soldaten und Söldner sind seitdem ohne einen Herren. Sie formten Gilden, um fortan ihr Glück als Abenteurer zu versuchen.
Das ist so ungefähr die Hintergrundstory, wie sie sich vorab in Erfahrung bringen lässt. Zugegeben – das klingt (im Vergleich zu WoW, Aion, Age of Conan oder Diablo) nicht sonderlich spannend und sagt noch wenig über das Spiel aus. Final Fantasy-Fans sind ja von anspruchsvollen Stories verwöhnt: da dürfte die Frage aufkommen, ob das noch mehr wird bis zum Start? Der Trailer macht da schon etwas neugieriger:
Was ist zu sehen? Eine detailreiche, realistische Welt mit Amazonas-Flair, weit weniger abgedreht als es bei Fantasy-MMORPGs inzwischen Standard ist. Dazu ein drolliger Kreaturen- und Völkermix mit deutlichem Anime-Einschlag. Die wirklich vielversprechenden Aspekte des Spiels scheinen aber woanders zu liegen – dazu später mehr.
Die Völker Eorzeas
Da gibt es also das im Elfen-Look gehaltene Volk der Elezen, die als die ursprünglichen Bewohner Eorzeas erdacht sind. Deren Motto „Leben und leben lassen“ sowie der ulkige Umstand, dass ihre „hochentwickelten Ohren“ es ihnen ermöglichen soll, „Feldmäuse auf viele Malme entfernt niesen zu hören …“ fügen dem Bild eines Elfen keine bahnbrechenden Einfälle hinzu. Die Elezen unterteilen sich in waldliebende „Erlschatten“ (Bogenschützen mit den Augen eines Falken) und hinterhältige „Dunkelalben“ (Talentierte Diebe und Nahkämpfer mit hochentwickelten Ohren).
Dann wären da die Hyuran, das erste „eingewanderte“ Volk in Eorzea, sie geben das obligatorische Menschenvolk ab. Freiheitsliebend sollen sie sein und „treibende Kraft hinter der rapiden kulturellen Revolution Eorzeas“ (was immer das auch heißen soll). Die Mehrheit dieses Volkes sind „Wiesländer“ mit Hang zu Städten, Gilden und Bildung. Die „Hochländer“ hingegen sind ein raues, muskelgestähltes Bergvolk, dem leider die Frauen ausgehen – die Männer müssen sich ihre tollen Haarzöpfe also ganz alleine flechten.
Vollständig der Animewelt entsprungen sind die sexy-possierlichen Miqo’te, Grazien mit behaarten Miezeohren, die „dank ihrem scharfen Geruchssinn und ihren starken Beinen zum Jagen prädestiniert“ sind. Nun, die starken Beine sind natürlich vor allem lang – und dazwischen wedelt ein niedlicher Katzenschweif – dankenswerter Weise ist dies ein rein weibliches Volk. Es unterteilt sich in tagaktive „Sonnentatzen“ (besticht durch tolle Pupillen) und nachtaktive „Mondstreuner“ („Kriegsbemalung, die im Mondlicht mysteriös scheint“). Wer sich in solch identitätsstiftenden Merkmalen wohl wieder finden wird? ;-)
Die Roegadyn sind optisch irgendwo zwischen Neandertaler und Yeti angesiedelt und ausschließlich in der männlichen Version erhältlich. Muskeln, Tollkühnheit und folgerichtig ein Dasein als Matrosen und Piraten (bei der Untergattung der „Seewölfe“) oder Söldner und Leibwächter (bei den rotbraunhäutigen „Lohengarde“) bestimmen den kämpferischen Lebensweg dieses Volkes. Draufhauen, nicht schmusen – lautet hier die unmissverständlich maskuline Devise.
Last but not least wird’s mit den Lalafell ein wenig kindlich: zumindest dem an westlichen Spielen geschultem Auge begegnet hier eine gewöhnungsbedürftige Mischung aus Halblingen und (der eingefleischte FF-Fan möge den Vergleich entschuldigen) Teletubbies. Flink, findig, behaglich und gütig sind sie und können mit Ackerbau mehr anfangen als mit Kriegskunst. Die „Halmlinge“ stellen gewiefte Händler dar, die etwas geheimnisvolleren „Sandlinge“ waren einmal eine Art Beduinenvolk, das sich von großen Lebewesen durch die Wüste tragen ließ.
Disziplinen statt Klassen – wo FF 14 wirklich Spannung und Abwechslung verspricht
Zwar räumt der Hersteller ein, sich bei Final Fantasy 14 sehr weit an Spiele wie World of Warcraft, Age of Conan, Warhammer und Co anzulehnen – gerade aber im Spielprinzip gibt es erfrischende Neuerungen und Abweichungen vom bekannten MMOG-Einerlei. Völker und Klassen – das sind die Urzutaten eines jeden RPGs, das war schon immer so. Hier etwas anders zu machen als bisher ist die große Herausforderung – und FF 14 glänzt da mit einer einfachen wie bestechenden Idee: Kaum ein Spieler hat Lust, während seines virtuellen Lebens als Fantasy-Char auf eine einzige Rolle festgelegt zu sein. Wer möchte schon immer das gleiche tun?
Bei FF 14 hast Du die Möglichkeit, zwischen den 4 Hauptklassen (nebst zahlreichen Unterklassen) nach Lust und Laune hin und her zu wechseln! Du kannst den Vormittag als Krieger erleben (z.B. als Gladiator), nachmittags zum Magier werden und als Beschwörer oder Druide die Gegend unsicher machen – und zwischendurch als Minenarbeiter, Fischer oder Botaniker (Sammler) oder aber als Alchemist, Koch, Gerber, Weber, Gold- oder Waffenschmied (Handwerker) glänzen. Doch wie soll das gehen?
Ganz einfach: Wenn Du Deine Fertigkeiten als Fischer ausbauen willst, nimmst Du die Angelrute in die Hand, um zum Faustkämpfer, Gladiator, Marodeur, Pikenier oder Waldläufer zu werden, brauchst Du nur eine entsprechende Waffe – und für Deine magischen Umtriebe etwa als Druide benötigst Du heilige Hölzer bzw. einen Mistelzweig. Je nachdem, welches „Werkzeug“ Du zur Hand nimmst, wechselst Du Deine Rolle. Daher ist bei FF 14 auch nirgends von statischen Klassen die Rede, sondern von Disziplinen. Wie ernsthaft Du Deine Rolle betreibst und ob Du in einer Disziplin als Stümper oder Könner wahrgenommen wirst – das hängt allein davon ab, wie viel Erfahrung Du in der jeweiligen Rolle sammelst. Wenn Du lieber feste Klassen magst, bleibst Du einfach Deiner Lieblingsdisziplin treu – und wirst darin auch schneller erfolgreich sein als ausgesprochene „Switcher“. Da FF 14 aber stark auf Teamplay setzt, ist ein bisschen Flexibilität von Vorteil.
Für Quests sind, laut Vorabinformationen des Herstellers, mindestens 3er-Gruppen vorgesehen, die Gruppen werden sich aber nach und nach vergrößern. Solospiele sind zwar möglich – aber vom Schwierigkeitsgrad deutlich schwerer. Das Spiel mit dem „aktiven“ (vorwiegend fürs Kämpfen) und „passiven“ Modus (hauptsächlich fürs Reisen) soll Dir offenbar erlauben, zu bestimmen, ob Du lieber zügig an einen anderen Ort kommen magst oder ob Du die Gegend gezielt nach Abenteuer durchstreifst. Mit dem „Ätheryt“ bzw. „Theryt“ – das sind mysteriöse Steine, die Deinen Körper in astrale Bestandteile zerlegen und wieder zusammenfügen können – wird ein originelles Teleportationssystem zur Verfügung gestellt – eigenartige Nebenwirkungen inklusive.
Fazit
Alles in allem dürfen wir ein Spiel erwarten, das in mancher Hinsicht für frischen Wind in der MMORPG-Szene sorgen wird. Dass dieser weniger beim Design der Völker als bei grundlegenden Neuerungen im Spielprinzip weht, spricht für Final Fantasy XIV – nicht gegen das Spiel. Ein „Heiligtum“ wie das überkommene Klassensystem anzupacken und zu revolutionieren, dürfte mehr Schwung bringen, als irgendwelche skurrilen Völker und ihre aus den Fingern gesaugte Historie. Wer will da wohl die müßige Frage stellen, ob hier zum Großangriff auf WoW geblasen wird? Sei’s drum, Spaß soll’s machen – denn allein der wird letztlich über den Erfolg des Spiels entscheiden!